Duschen - worauf achten?

Richtig Duschen – welcher Hauttyp bist du?

So pflegst du deinen Hauttypen!

Während eine kurze Dusche für viele Menschen wie selbstverständlich zur täglichen Körperhygiene gehört, zelebrieren andere das Reinigungsritual mit unzähligen Pflegeprodukten und viel heißem Wasser.
Doch ist das überhaupt gesund für die Haut? Ist eine Dusche umso effektiver, umso heißer und länger man duscht?

Hierauf gibt es eine klare Antwort: Nein.

Dermatologen raten, lediglich 3 bis 5 Minuten lang zu duschen. Denn wer zu lange, zu heiß und mit ungeeigneten Pflegeprodukten duscht, zerstört die körpereigene Schutzschicht der Haut. Die Folgen sind eine irritierte, trockene Hautoberfläche, die nur durch langfristiges, richtiges Duschen erhalten werden kann.

In diesem Artikel wollen wir auf die unterschiedlichen Hauttypen eingehen und einige Empfehlungen aussprechen, wie Du Deine Haut unter der Dusche richtig pflegen und schützen kannst.

Normale Haut

Deine Haut ist weder glänzend noch hast Du Unreinheiten oder trocken Stellen? Dann hast Du eine normale Haut.

Dies bedeutet zwar nicht, dass Du täglich 20 Minuten heiß duschen solltest, doch da der natürliche Schutzmantel der Haut intakt und gesund ist, dürfen es auch ab und zu ein paar Minuten mehr sein.
Parfümierte Duschgeld sollten im Regelfall keine Gefahr darstellen, können aber aus vielen guten Gründen auch gegen sanfte Naturkosmetik und pH-neutrale Duschgels eingetauscht werden

Trockene Haut

Nach dem Duschen oder Waschen spannt Deine Haut? Dann ist dieses Spannungsgefühl ein wichtiges Anzeichen für trockene Haut. Trockene Haut ist besonders empfindlich, wenn es um lange Duschen und aggressive Reinigungsmittel geht. Denn heißes Wasser und Seife entziehen der Haut zusätzlich wertvolle Fette, welche die Voraussetzung für eine gesunde, weiche Haut sind.

Keine Duschcreme und keine Bodylotion können diese Fette ersetzen, weshalb Du, wenn Du trockene Haut hast, auf neutrale Duschgels mit einem pH-Wert zwischen 5 und 7 zurückgreifen solltest. Diese entziehen der Haut weniger Fett als „normale" und stark parfümierte Duschgels.
Zudem sollten lange Bäder und extrem heiße Duschen generell vermieden werden, um die Haut zu schützen.

Sensible Haut

Ein Hinweis darauf, dass Deine Haut sensibel ist, sind trockene Stellen, Juckreiz und Rötungen und vereinzelte Unreinheiten. Solltest Du zu diesem Hauttyp gehören, musst Du beim Duschen extrem darauf achten, neutrale Pflegeprodukte zu verwenden, die den Säure- und Fettschutzmantel der Haut erhalten.
Wenn möglich, dusche nur alle zwei Tage mit lauwarmen Wasser und greife auf Duschgele und Balsame zurück, die frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sind.

Außerdem empfehlen wir Dir, Dich nach dem Duschen mit einem weichen Handtuch abzutupfen und anschließend eine Lotion aufzutragen, die den natürlichen Schutzmantel der Haut unterstützt.

Fettige Haut

Wenn Du fettige Haut hast, kannst Du gut und gerne etwas länger und heißer duschen als mit trockener oder sensibler Haut. Da fettige Haut eine starke Talgproduktion aufweist ist es wichtig, nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln zu duschen.

Denn: Auch wenn der Fettfilm für kurze Zeit "abgeduscht" wird, produziert die Haut anschließend noch mehr Fett. Das Ergebnis: Deine Haut wird noch fettiger und es entstehen Unreinheiten und Pickel.

TIPP:

Nutze sanfte Duschgels, welche die Haut schonen reinigen und auch auf lange Sicht die Herstellung eines natürlichen Gleichgewichts unterstützen.

Regelmäßig Peelen, Bitte!

Ein Regelmäßiges Peeling unterstützt die Erneuerung der oberen Hautschicht, verfeinert die Poren und lässt Deine Haut frisch erstrahlen.

Trotzdem sollte das regelmäßige Peeling an deinen Hauttypen angepasst werden, um das gewünschte Ergebnis erzielen zu können.

Wie Du Dein eigenes Peeling ganz einfach selber machen kannst, erfährst Du hier.

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